Mein Weg

Als ich vor mehr als 25 Jahren THE TEAM gründete,  war mir klar, dass ich Sprach- und Kommunikationstraining anders machen wollte.  Ich wollte eine stabile Gemeinschaft unabhängiger Trainerinnen und Trainer schaffen, die Training auf höchstem Niveau gestaltet. Ich glaube, dass ist uns gelungen.

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Dr Thomas Michael Glaw (Foto: Doro Lubahn)

Guiseppe Tomasi di Lampedusa hat einmal geschrieben „Wenn du willst, dass die Dinge so bleiben wie sie sind, dann müssen sie sich ändern“. Es gehört zum Wesen eines Unternehmens, und auch zum Wesen des Unternehmers, dass man sich ändert. Methoden ändern sich, Klienten haben andere Bedürfnisse: wir wachsen mit unseren Herausforderungen.

Heute hat sich unser Portfolio deutlich erweitert. Im Unternehmensverbund mit unserer Beratergruppe be3 consultants und unserem neuesten Projekt  steaktogether bieten wir Menschen die Möglichkeit auf ungewohnte Weise miteinander zu agieren, einander besser zu verstehen, gemeinsame Ziele effektiver zu erreichen. Alle drei Unternehmen Unternehmen haben wir als Brands in der Dr.Glaw + Lubahn Communication GbR zusammengefasst

Mit unserem kleinen Verlag und der Mediengruppe Mediathoughts möchten wir neben kommerzieller Medienarbeit auch künstlerischer Fotografie eine Plattform bieten und ungewöhnlichen literarischen Ideen ein Forum.

Als Unternehmer ist es mir wichtig „vor Ort“ zu sein; selbst zu unterrichten, zu beraten, Seminare zu halten, neue Ideen zu implementieren. Nur so kann ich, gemeinsam mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, das Optimale für alle Beteiligten erreichen.

Wenn ich  als Photograph das Leben festhalte oder als Autor die Welt durch die Brille des Poeten sehe, schöpfe ich daraus Kraft und neue Perspektiven für meine Arbeit in den Unternehmen unserer Klienten. Die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in vielen unterschiedlichen Projekten hat mir in den vergangenen dreißig Jahren immer wichtige Impulse vermittelt – in der Webseite Rom U20 versuche ich das mit Blick auf Rom ein wenig weiterzuführen.

 

Autor

Liest man im Duden nach, so ist man als Schriftsteller „Verfasser eines sprachlichen Kunstwerkes“. Mir erscheint das für meine eigenen Arbeiten ein wenig hoch gegriffen .

Thomas Michael Glaw (Foto: D. Elsner)
Thomas Michael Glaw (Foto: D. Elsner)

Die Schriftform hilft mir Gedanken zu sammeln, zu reflektieren, ja, auch zu verwerfen. Ich schätze besonders die Form der gebundenen Sprache, des Gedichts. Der Griff zu den Werken von Phillip Larking oder Fernando Pessoa, zu Sarah Kirsch oder auch Rainer Maria Rilke transzendieren den Alltag ein wenig. Erich Kästner schrieb Vorbilder seien wichtig für Kinder, ich glaube Vorbilder sind auch wichtig um den eigenen Weg, die eigene Sprache als Dichter zu finden.

Neben Gedichten, Erzählungen und Reisebildern, schreibe ich auch Kriminalromane. Ein guter Kriminalroman hat den Finger am Puls der Zeit, beschreibt keine absurden Abläufe, sondern das Leben der Menschen jenseits der großen Fassaden.

Meiner großen Liebe Rom habe ich zudem einen Reiseführer für Jugendliche gewidmet. Das ewige Rom kann man auch vergnüglich erfahren. Vertrauen Sie mir 🙂

Bisherige Veröffentlichungen:

Viva Roma! – Ein Reiseführer für Jugendgruppen, München 2018

Mach Dir kein Bild – Benedict Schönheits dritter Fall, München 2018

Strandgut, Fotografien und Gedichte, München 2017

Schuld und Verführung – Benedict Schönheits zweiter Fall, München 2016

achtzehn, Fotografien, Erzählungen, Gedichte, München 2015

Hanna oder das Maß aller Dinge – Benedict Schönheits erster Fall, München 2014

Nach(t)gedanken – Fotografien und Essays, München 2013

Realität und Utopie, München 1999

 

Photograf

Das Wesen der Photographie, schreibt Roland Barthes in Die Helle Kammer,  besteht in der Bestätigung dessen, was sie wiedergibt.

Photographie ist für mich eine Spur des Sichtbaren, das uns in der Welt umgibt; der Photograph befindet sich quasi im selben Raum – Zeit Kontinuum, wie das, was er photographiert.

Thomas Michael Glaw © 2015
Thomas Michael Glaw © 2015

Als Photograph stellt man jeweils kleine Ausschnitte einer sich verändernden Welt dar. Ich habe mich bislang der Photographie als manipulativer Kunstform verweigert, vielleicht sie auch einfach noch nicht für mich entdeckt. Ich schätze das Inszenierte nicht, ich photographiere lieber das Wirkliche, in Kauf nehmend, einen Abstand zum Motiv wahren zu müssen.

Ich arbeite gerne mit größeren Brennweiten, benutze Objektive mit 90, 135 oder gar 200 mm, denn der Ausschnitt ist für mich, neben dem Licht entscheidend.

„Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.“

Henri Cartier – Bresson (1908 – 2004)