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Warum schreibt man?
Vielleicht weil einen ein leeres Stück Papier anstarrt.
Vielleicht, weil man etwas zu sagen hat.

Thomas Michael Glaw (Foto: D. Lubahn)
Thomas Michael Glaw (Foto: D. Lubahn)

Ich schreibe ganz unterschiedliche Dinge. Meistens mit der Hand. Den Einkaufszettel für meine Frau – weil ich bei uns der Koch bin. Diverse Notizen für unser Team, die berühmt – berüchtigt sind.  Und dann schreibe ich noch Romane. Kriminalromane um genau zu sein.

Wenn man sich in Deutschland dem Unterhaltungsroman verschreibt, steckt schon im Wort „Unterhaltung“, dass man von Kritikern belächelt wird.  Ein Roman muss etwas Großes sein. Ein Kunstwerk. Mein Vater pflegte über Medizin zu sagen, sie sei eine Mischung aus Wissenschaft, Kunst und Intuition. Ich würde das für einen guten Roman ähnlich sehen. Anstelle von Wissenschaft bevorzuge ich jedoch den Begriff Handwerk . Ich schaffe glaubhafte Personen mit einer gewissen Tiefe, erzähle eine spannende Geschichte  mit einem überraschenden, aber logisch nachvollziehbaren Ende. Das macht für mich einen guten Krimi aus.

Im Jahr 2021 werden zwei neue Romane in den Buchhandlungen landen: Simsons Füchse, Friedrich von Coes dritter Fall und „Venezianisches Intermezzo“, der sechste Fall mit Benedict Schönheit.

Außerdem schreibe ich Gedichte. Seit mehr als 40 Jahren. Allerdings habe ich erst jetzt einige davon veröffentlicht. Vor allem der japanische Haiku hat es mir angetan, auch wenn es sehr schwer ist, den Vorgaben der japanischen Sprache in einer indoeuropäischen Sprache zu entsprechen. Natur, Beobachtung und Emotion in wenigen Zeilen zu vereinen hat mich schon immer fasziniert. Im Moment bin ich dabei einen Band aus den Gedichten zusammenzustellen , die ich während der Corona Zeit verfasst habe und mit Fotografien zu verbinden. Der Arbeitstitel lautet „Wände“.

Ach ja: Meiner großen Liebe Rom habe ich gemeinsam mit meiner Frau einen Reiseführer für Jugendliche gewidmet. Ich kenne Rom seit über fünfzig Jahren und wir haben im Rahmen der kirchlichen Jugendarbeit viele Gruppen dorthin begleitet. Das ewige Rom kann man auch vergnüglich erfahren. Vertrauen Sie mir 🙂

Ein Reiseführer nach Wien, für mich die einzige deutschsprachige Metropole, ist in Arbeit. Erste fotografische Ergebnisse haben sich in unserem Kalender für das Jahr 2020 für Freunde und Geschäftspartner niedergeschlagen: Wien anders. Die Veröffentlichung hat sich durch die Pandemie leider verzögert.

Ein neues Projekt heißt „Sehnsuchtsorte“ – es entstand in den letzten Monaten und wird eine Kombination aus einem Fotokalender, einem Buch bzw. literarischen Reiseführer und drei ausgewählten, numerierten und signierten Fine Art Prints darstellen. Die erste Serie wird zur Frankfurter Buchmesse 2021 erscheinen. Eine erste Idee können Sie bei einem Blick auf unseren diesjährigen Kalender Paris erhalten.

Ich verführe auch gerne.
Doch, wirklich.
Dazu seine eigene Stimme zu finden.
Nicht so sehr im Chor, als in der Verschriftlichung von Gedanken. Darin einen Ausdruck zu finden, für das was Sie bewegt. In Prosa, Lyrik oder auch völlig anderen Formen.
„Creative Writing“ nennt man das heute.

Bisherige Veröffentlichungen:

Sigmunds Rache Benedict Schönheits fünfter Fall, München 2021

Tamars Schwestern, Friedrich von Coes zweiter Fall, München 2020 (als Arno Kerr)

Der Tod der Liebenden, Benedict Schönheits vierter Fall, München 2019

Kreuzbube, Friedrich von Coes erster Fall, München 2019 (als Arno Kerr)

Viva Roma! – Ein Reiseführer für Jugendgruppen, München 2018

Mach Dir kein Bild – Benedict Schönheits dritter Fall, München 2018

Strandgut, Fotografien und Gedichte, München 2017

Schuld und Verführung – Benedict Schönheits zweiter Fall, München 2016

achtzehn, Fotografien, Erzählungen, Gedichte, München 2015

Hanna oder das Maß aller Dinge – Benedict Schönheits erster Fall, München 2014

Nach(t)gedanken – Fotografien und Essays, München 2013

Realität und Utopie, München 1999

 

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